Wie viele Decoder braucht es?

DCC-Signaldecoder Generation 1 (unten), Generation 2 (oben)
DCC-Signaldecoder Generation 1 (unten), Generation 2 (oben)

Wenn man erstmal hört, dass mit DCC 1024 Schaltadressen zur Verfügung stehen, dann klingt das erstmal gar nicht so schlecht. Und rechnet man das in Decoder um, dann stellt man fest, dass man theoretisch 256 Decoder auf/unter der Modellbahn verbauen kann.

Klingt auch erstmal gut, aber wenn man es sich genau überlegt und anfängt, die Adressbereiche aufzuteilen, stellt man fest, dass das gar nicht so viel ist…

Nach unserer Aufteilung steuern wir damit:

  • 200 Weichen (Züge- und Car-System)
  • 559 Signale (2 begriffige, bei mehrbegriffigen entsprechend weniger)
  • 203 Lichtpunkte für Miningen Light
  • 15 Booster (Ein und Aus)

Das klingt erstmal gut, für uns aber derzeit doch nach viel zu wenig. Daher ist bei uns die Überlegung gereift, dass wir Bauabschnitt 2, 3 und 4 mit der vorhandenen z21 versorgen, aber den großen Bauabschnitt 1 mit einer eigenen z21 (oder anderen Zentrale) versorgen müssen. Dann stehen uns hier nochmals 1024 Schaltadressen zur Verfügung. Zum Glück unterstützt die Software „Train Controller 9 Gold“ bis zu 12 Zentralen, davon nutzen wir momentan lediglich 3, d.h. wir haben noch viele Möglichkeiten.

Eine andere Überlegung wäre, dass man die Zentralen nicht raumweiße aufteilt, sondern nach Aufgabe, d.h. eine Zentrale für Weichen, eine für Signale, eine für die Beleuchtung. Aber das würde ein viel zu hohen Verkabelungsaufwand bedeuten. Daher werden wir versuchen, den Kabel-Bus so schlank wie möglich zu halten, aber es muss jedem bewusst sein, wenn man zu viele Verbraucher (Decoder) anschließt, dann wird ab einer gewissen Anzahl auch in dem Datenbus ein Booster zur Verstärkung des Signales notwendig, obwohl der Schaltstrom nicht aus dem Datenbus entnommen wird, sondern separat eingespeist wird.

Ach ja, Märklin hatte uns früher mal weiß gemacht, in der digitalen Welt wird alles einfacher, nur noch 2 Kabel (rot und schwarz) für Alles 😉

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