Weichenantriebe (z.B. Märklin) schützen

Sicherung
Sicherung

Egal ob man digital oder analog fährt, die Weichenspulen bzw. Weichenantriebe sind oft ein Problem, da sie nicht zuverlässig schalten. Daher baut man bei den Märklin-Antrieben oft die Endabschalter aus, die ein Verklemmen verursachen bzw. ein sanftes Schalten verhindern. Dies stellt eigentlich kein Problem dar. Analog-Fahrer müssen lediglich aufpassen, auf die Schaltpulte keine Vorschlaghammer etc. abzulegen, die einen Dauerstrom generieren und so den Weichenantrieb schmelzen lassen. Bei den Digital-Fahrern sollte der Decoder das alleine lösen, er schaltet zuverlässig die Weiche an und wieder aus. Aber auch hier kann es mal zu „Unfällen“ kommen.

Was könnte die Lösung sein? Man bräuchte eine Art „Sicherung“, genauer eine selbst rückstellende Polymer-Sicherung von je 100 oder 200mA. Die Märklin-K-Weichen-Antriebe benötigen etwa 400mA (alte Version, Antrieb fest mit Weiche verbaut) bzw. 700mA (neue Version, ansteckbarer Antrieb).

Die Sicherung kann man nun zwischen den blauen Zuleitungen zur Weiche ein. Diese Sicherung spricht innerhalb von 7 Sekunden an, wenn ein Strom von 200 bzw. 400mA fließt. Bei 700mA dementsprechend kürzer, innerhalb von 3 Sekunden. Damit ist ein sicheres Schalten gewährleistet aber auch ein sicheres Abschalten, wenn etwas schief gehen sollte.

Diese Sicherungen kosten ca. 30 Cent je Stück und schützen die Weichenantriebe zuverlässig. Wir werden die ersten Tests demnächst damit starten – später als festen Bestandteil in unsere eigenen Weichendecoder einbauen, damit die Bauteile schon auf der Platine sitzen.

[UPDATE: Film zum THema: https://www.youtube.com/watch?v=JjWKmBPtbRE]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.