Bau der Mammut Höhle von 1994

50m² Märklin Modellbahn-Anlage mit TrainController Steuerung und Car-System

Bau der Mammut Höhle von 1994

Bau der Faller Mammut Höhle für die Kirmes auf der Modellbahn

Das Modell der Mammut Höhle

Faller brachte 1994 ein besonderes Exclusiv Modell für die Kirmes heraus: die Mammut Höhle. Dieser Bausatz war nicht nur limitiert sondern auch komplex im Zusammenbau. Viele Lichter mussten, laut Anleitung, verbaut werden. Zudem gab es für die Außenfassade viele „Gummitiere“, die sich durch eine aufwändige Seilkonstruktion sogar bewegen lassen.

Aber das Schwierigste in der Umsetzung ist sicherlich der Kettenantrieb der Bahn. Denn mit ihm werden die einzelnen Gondeln der Bahn durch die gesamte Geisterbahn gezogen (genau: durch die ganze!). Diesen mutigen Schritt hat man z.B. im Daemonium nicht mehr verfolgt, denn der Originalmotor von Faller war nicht immer zugkräftig genug, um dieses Konstrukt am Laufen zu halten. Daher haben wir gleich einen starken Getriebemotor hier verbaut, den auch Faller immer öfters in seinen Bausätzen verwendet. Denn, neben der Stärke des Motors, kann er auch in der Geschwindigkeit sauber justiert werden, denn der Getriebemotor ist ein Gleichstrommotor und kann mit wenigen Volt (3 bis 8) betrieben werden.

Wissenswertes zu Geisterbahnen

Geisterbahnen, auch als Spukhäuser oder Geisterhäuser bekannt, sind Fahrgeschäfte in Freizeitparks und Jahrmarkten, die darauf abzielen, die Besucher mit gruseligen, unheimlichen oder gespenstischen Szenen zu unterhalten und zu erschrecken. Die Geschichte der Geisterbahnen reicht weit zurück und hat eine faszinierende Entwicklung durchgemacht.

Die Wurzeln der Geisterbahnen lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Zu dieser Zeit begannen Jahrmarktsbetreiber, mechanische und visuelle Effekte zu nutzen, um Kuriositäten und Schrecken darzustellen. Diese frühen Attraktionen waren oft eine Mischung aus Wachsfiguren, Gemälden, Lichteffekten, Geräuschen und anderen Techniken, um eine gespenstische Atmosphäre zu schaffen. Eine der ersten dokumentierten Geisterbahnen wurde 1801 in einem Pariser Jahrmarkt eröffnet.

Im Laufe der Zeit wurden Geisterbahnen zunehmend komplexer und interaktiver. Mit dem Fortschritt der Technologie im 20. Jahrhundert konnten sie realistischere Effekte wie bewegliche Figuren, animierte Szenen, Nebel, Gerüche und sogar elektronische Soundeffekte nutzen. Diese Fortschritte steigerten die Spannung und den Unterhaltungswert der Attraktionen erheblich.

Ein bemerkenswerter Wendepunkt in der Geschichte der Geisterbahnen war die Einführung von Disney’s „Haunted Mansion“ im Disneyland in Kalifornien im Jahr 1969. Diese Attraktion war eine Mischung aus gruseligem Spaß und humorvollen Elementen und setzte neue Maßstäbe für die Gestaltung von Geisterbahnen. Sie wurde zu einem Vorbild für viele nachfolgende Geisterbahnen und beeinflusste die Art und Weise, wie solche Fahrgeschäfte gestaltet wurden.

In den letzten Jahrzehnten haben Geisterbahnen weiterhin an Popularität gewonnen und sind zu einem festen Bestandteil vieler Freizeitparks auf der ganzen Welt geworden. Moderne Geisterbahnen nutzen hochmoderne Technologien wie 3D-Projektionen, Motion-Simulation und aufwändige Spezialeffekte, um eine immersive und erschreckende Erfahrung zu bieten.

Die Geschichtlichen Hintergründe von Geisterbahnen zeigen, wie sich diese Attraktionen von einfachen Kuriositäten zu hochmodernen, aufregenden Fahrgeschäften entwickelt haben, die Menschen jeden Alters ansprechen und in eine Welt des Grusels und der Fantasie eintauchen lassen. So auch bei der Mammut Höhle, ihre erschreckenden Figuren auf der Frontseite sollen die Besucher ins Innere der Geisterbahn locken.

Die Mammut Höhle von Faller war ein ExklusivModell im Jahr 1994 und ist nicht mehr (neu) käuflich erhältlich, außer, wenn man wie wir das Glück hat, es noch originalverpackt in einem Modellbahn-Laden zu finden.

Bau der Faller Mammut Höhle für die Kirmes auf der Modellbahn
Bau der Faller Mammut Höhle für die Kirmes auf der Modellbahn

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