BR 219 ("U-Boot") auf der Modellbahn-Anlage - Modellbahn-Anlage.de

BR 219 („U-Boot“) auf der Modellbahn-Anlage

50m² Märklin Modellbahn-Anlage mit TrainController Steuerung und Car-System

BR 219 („U-Boot“) auf der Modellbahn-Anlage

BR 219 - auch U-Boot genannt, auf der Modellbahn-Anlage

Die Baureihe BR 219 ist eigentlich die Baureihe BR 119 und unsere erste Lokomotive, die nicht von Märklin, sondern von BRAWA kommt. Die Baureihe 119 bezeichnet in Rumänien gebaute Diesellokomotiven der Deutschen Reichsbahn. Bei der Harmonisierung der Nummernpläne der beiden deutschen Staatsbahnverwaltungen erhielten sie 1992 die Baureihenbezeichnung 219.

Insgesamt wurden 200 Stück dieser Lokomotive gebaut, in der „Lokomotivfabrik „23. August“ Bukarest“ von 1976 bis 1985. Das Gewicht der Lokomotive liegt bei ca. 100 Tonnen. Die Lokomotive schaffte es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Der Tankinhalt fasst 4.000 Liter, was man bei den heutigen Spritpreisen gar nicht in Euro umrechnen mag. Die Lokomotiven wurden als robust konstruiert, trotzdem waren meist 20 bis 30 Prozent der Fahrzeuge in Reparatur. Der hohe Schadbestand dieser Baureihe sorgte schnell dafür, dass die Fahrzeuge als U-Boot (wegen der runden Maschinenraumfenster und weil sie so oft in den Werkstätten abtauchten) oder gar verspottend als Karpatenschreck und Ceaușescus Rache bezeichnet wurden.

Die Lokomotive gab es in den verschiedensten Lackierungen: Ausgeliefert wurde die Baureihe 119 ab Werk in einem helleren Rot als dem Standardfarbton. Erst bei Neulackierungen im Rahmen von Raw-Aufenthalten wurde teilweise das Bordeauxrot gemäß dem Farbschema der Deutschen Reichsbahn benutzt. Die Bauchbinde war in der Standardfarbe hellelfenbein gehalten, ebenso das Dach, welches an den Stirnseiten in einem flachwinkligen gleichfarbigen Dreieck auslief. Der Rahmen war schwarz, das Fahrwerk grau. Später wurden die Rahmen einschließlich der Frontschürze ebenfalls grau gehalten. Ab 1984 bekamen einige Loks den sogenannten Sparlack, die Bauchbinde wurde nur noch an den Stirnseiten angebracht. Nach dem Übergang zur Deutschen Bahn AG wurden die Fahrzeuge im Farbschema orientrot mit weißem Lätzchen lackiert. Ab Ende 1997 folgte das verkehrsrote Schema mit weißem Balken auf der Front. Neben den 20 Exemplaren der DB-Baureihe 229 (Neurot) erhielten auch elf 219er diese Lackierung.

Besonders auffällig sind bei dieser Lokomotive wieder die großen Scheinwerfer und der sehr bullige Kastenaufbau.

Die Lokomotive von BRAWA nutzt im Modell einen eingebauten Lokdecoder, der per DCC ansteuerbar ist. Das Licht wechselt mit der Fahrtrichtung, es ist ein rotes Schlusslicht vorhanden. Die Lichter werden mit Lämpchen realisiert, diese werden bei uns auf LED umgerüstet. Zudem wird der Lokdecoder durch einen ESU Lokpiloten ersetzt. Außerdem sollen Lichter in den Maschinenraum kommen, dass die tollen „Bullaugen“ auch mal im Bahnbetriebswerk etc. beleuchtet werden können.

Das Modell hat, trotz Plastikgehäuse, ein schön schweres Gewicht. Das kommt vor allem durch den Metall-Rahmen. Die Lokomotive fährt absolut zuverlässig auf Märklin K-Gleisen.

Der Einsatz der Lokomotive muss noch geklärt werden. Ggf. darf sie, durch die tollen großen Lichter, Güterzüge ziehen oder schieben, die auf der Modellbahn-Anlage die Richtung im Rangierbetrieb ändern.

BR 219 - auch u-Boot genannt, auf der Modellbahn-Anlage
BR 219 – auch U-Boot genannt, auf der Modellbahn-Anlage

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