ESU ECoS Firmware Update

ESU-ECoS
ESU-ECoS

ESU spendierte heute der ESU ECoS eine neue Firmware der Version 4.1.0. Dabei lag der Fokus, neben kleinen Verbesserungen der Software generell, auf der PC-Schnittstelle, gilt die ECoS in Verbindung mit dem PC doch als etwas „langsame“ Zentrale im Vergleich zu Lenz oder der Märklin Station II. So wurde also kurzerhand das PC-Interface neu geschrieben!

Nach intensiven Tests arbeitet der TrainController gut zusammen mit dem neuen Update. Das sind die Highlights der PC-Schnittstelle 2.0:

PC-Interface 2.0:

  • Pufferverwaltung wurde geändert; kurzfristig kann die PC-Schnittstelle auf wesentlich mehr Speicher zugreifen als bisher. Daher sollten keine Lastprobleme mehr auftreten.
  • Der Parser sollte keine Fehler mehr durchgehen lassen. Außerdem sind die Fehlermeldungen jetzt aussagekräftiger.
  • Man kann im Setup 3 aktivieren, dass Fehlermeldungen des PC-Interfaces im ECoS-Log eingetragen werden.
  • Die ECoS kann im Objekt 1 einen Watchdog für die PC-Verbindung aktivieren. Optional kann beim Timeout ein Stop ausgelöst werden. Siehe auch help(1,set,watchdog).
  • Im Objekt 1 kann man nun die blinkende Go-Taste (status2), M4-Anmeldung (m4-status), RailComPlus-Anmeldung (railcomplus-status) und Programmierstatus (prog-status) abfragen, und angemeldete Loks können übernommen werden. Außerdem kann man ins ECoS-Log schreiben (writelog).
  • Das Schalten-Symbol (die beiden Pfeile bei schaltenden Schaltartikeln) sind nun im PC-Interface.
  • Man kann beim Erzeugen einer View mit der update Option sich die aktuellen Werte geben lassen, so das man sich das get sparen kann.
  • Man kann mit der Option updateonerror global aktivieren, das (einige) fehlgeschlagene set Anweisungen automatisch den aktuellen Wert zurückliefern.
  • Man kann get auch verallgemeinert benutzen, z.B. liefert get(1000,func) alle existierenden Funktionen zurück und get(1000) liefert alle implementierten Attribute zurück.
  • Bisher haben Views auf Managerobjekte keine Informationen zurückgeliefert, was sich geändert hat. Es wird nun auch mitgeliefert, welches Objekt sich geändert hat.
  • Bei Managerobjekten kann man sich nun auch mit request(10,view,listattribute[addr]) auch Updates auf Änderungen von Attributen der gemanagten Objekte geben lassen.
  • Mit der attribute Option kann man die View auf ein Objekt einschränken.
  • Es gibt nun eine einfache Implementierung (Read-Only, keine Update-Events) des Stellwerkmanagers. Mit get(31,link[0]) kann man sich z.B. die Belegung der ersten Stellwerkseite geben lassen.
  • Zugriff auf das Programmiergleis der ECoS. Wichtig: Man benötigt eine View auf das Programmiergleis, da die Daten mit einem Update Event kommen. Implementiert sind DCC Direct-Mode lesen/schreiben und Motorola 6021-Mode schreiben. Bsp: request(5,view) set(5,mode[readdccdirect],cv[1],cv[2]). Man Beachte: set statt get, auch beim Lesen. Weitere Infos mit help(5,set,all).
  • Wer genaueres über die Spezifikation erfahren will, telnet Port 15471 und help() eingeben für die Online-Hilfe.

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