Erster Loksound 5 im Test

Wir haben mit einem Freund (die Modellbahn-Anlagen-Bilder sind von seiner Anlage) eine seiner Lokomotiven (NoHAB) von analog auf digital umgebaut. Dabei haben wir beschlossen, einen ESU Loksound 5 zu verbauen. Gesagt, getan…

Unsere erste Lok mit einem ESU Lokpilot 5
Unsere erste Lok mit einem ESU Lokpilot 5

Selbstverständlich braucht es auch, neben dem Decoder, einen Märklin Hochleistungsmotor zum Nachrüsten. Denn der alte, 3-Kern-Motor läuft nicht ruhig genug und wir müssen aus dem alten Wechselstrom-Motor einen sanftlaufenden HAMO-Motor mit Dauermagnetkern bauen. Diese Umbauten lohnen sich immer, da die Lok dadurch sehr ruhig und sanft läuft, auch in den kleinen Drehzahlbereichen.

Der Märklin Motor Umbausatz
Der Märklin Motor Umbausatz

Der Umbau des Motors ist, mit etwas Übung, sehr einfach. Selbst beim ersten Umbau unter Anleitung, gelingt der Umbau auf Anhieb.

Diese Hände können alles: Orchester dirigieren oder Motor auseinanderbauen
Diese Hände können alles: Orchester dirigieren oder Motor auseinanderbauen

Danach verlötet man den Decoder und die LEDs für das Licht sowie die Funktionsausgänge. Danach programmiert man den Decoder und spielt ihm den Sound auf, was mitunter 30 Minuten lang dauern kann. Der Decoder von ESU überzeugt mit seinen vielen Funktionen und Einstellmöglichkeiten. Der Sound hingegen war bei diesem Modell – und unter etwas Zeitdruck – schwer händelbar. Wir werden die Lokomotive wohl nochmal in die Lokwerkstatt nehmen müssen. Dem Decoder liegen nämlich zum Lautsprecher noch Resonanzkürper bei. Vermutlich ist es für den Ton gut, wenn man alle Körper um den Motor verbaut. Auch das testen wir – mit einem 2. Loksound 5, den wir hier haben, in den nächsten Tagen.

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