25 Jahre Lufthansa Airport Express Frankfurt – Stuttgart: Geschichte, Technik und Bedeutung eines außergewöhnlichen Verkehrskonzepts
Ein außergewöhnliches Verkehrskonzept
Der Lufthansa Airport Express prägte den deutschen Verkehr über viele Jahre, denn er verband Flugkomfort direkt mit einer Bahnreise. Im Mai 1990 startete die neue Verbindung zwischen Frankfurt Flughafen und Stuttgart, und sie ergänzte das Konzept des „Fliegens auf Flughöhe Null“. Die Lufthansa bot Reisenden damit schon am Boden ein Serviceerlebnis, das an eine Flugreise erinnerte. Außerdem integrierte sie den Zug vollständig in ihr bestehendes Verkehrssystem, sodass eine durchgehende Reisekette entstand.
Die Anfänge: Der Start im Jahr 1982
Die Geschichte des Lufthansa Airport Express begann am 27. März 1982. Das Bundesverkehrsministerium initiierte damals den Einsatz der Triebwagen der Baureihe 403. Diese Züge fuhren auf der Rheinstrecke zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und dem Frankfurt Flughafen, und die Lufthansa testete damit ein neues intermodales Konzept. Das Projekt entwickelte sich schnell weiter, denn die Nachfrage stieg kontinuierlich. Über mehr als elf Jahre betrieb die Lufthansa als einzige Fluggesellschaft weltweit eigene Züge zusätzlich zu ihrer Flugzeugflotte und schuf damit ein einzigartiges Angebot.
Die Südverbindung Frankfurt–Stuttgart ab 1990
Für die neue Südverbindung standen 1990 keine BR‑403‑Triebwagen bereit. Deshalb entschied sich die Lufthansa für einen klassischen Zug mit Lok und Wagen. Sie übernahm vier Eurofima‑Abteilwagen der Bauart Avm 207 aus dem DB‑Bestand und baute sie umfassend um. Dadurch konnte sie die Fahrzeuge sowohl funktional als auch optisch an ihre Anforderungen anpassen.
Umbauten und Ausstattung der Lufthansa‑Wagen
Die Lufthansa entfernte die beiden äußeren Sechsplatzabteile und richtete dort einen Galley‑Bereich sowie ein Gepäckabteil ein. Jeder Wagen bot anschließend 42 Sitzplätze. Das Team gestaltete den Innenraum im typischen Lufthansa‑Design und lackierte die Außenflächen ebenfalls entsprechend. Dadurch wirkte der gesamte Zug wie ein Teil der Lufthansa‑Flotte.
Die Lokomotive: E‑Lok 111 049
Als Zuglok setzte die Lufthansa die E‑Lok 111 049 ein. Sie lackierte die Lok neu und verlegte sie von München nach Frankfurt. Die Verbindung zwischen Stuttgart und Frankfurt dauerte 120 Minuten, und die Lufthansa bot zunächst zwei tägliche Zugpaare an. Da der Zug ohne Zwischenhalte fuhr, entstand eine schnelle und komfortable Verbindung für Geschäftsreisende.
Neue Strecke, neue Möglichkeiten: 1991
Am 2. Juni 1991 eröffnete die Bahn die Neubaustrecke Stuttgart – Mannheim. Die Lufthansa nutzte diese neue Trasse sofort, denn sie verkürzte die Fahrzeit und steigerte die Attraktivität des Angebots. Außerdem konnte die Airline den Zug dadurch besser in ihre Flugverbindungen einbinden.
Das Ende des Lufthansa Airport Express
Am 23. Mai 1993 stellte die Lufthansa den Airport Express ein. Die Bahnstruktur veränderte sich, und das wachsende ICE‑Netz übernahm viele Aufgaben des Expresszuges. Dennoch blieb die Grundidee bestehen: Seit 1993 reserviert die Lufthansa spezielle Sitzplätze in regulären ICE‑Zügen auf den Strecken Köln – Frankfurt – Stuttgart, sodass Reisende weiterhin eine direkte Anbindung an das Flugnetz erhalten.
Details zum Zug "Lufthansa Airport Express"
Allgemeine Informationen zur Lokomotive "Lufthansa Airport Express"
Name des Zuges: Lufthansa Airport ExpressNummer des Zuges:
Lokomotive(n), die diesen Zug ziehen: BR 111 049-3 „Lufthansa-Airport-Express“ (Märklin 2667)
Zuglänge:
Funktionen:
Anleitung:
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