ESU ECoS Digitalzentrale der Modellbahn Anlage
ESU ECoS Digitalzentrale der Modellbahn Anlage

Die Steuerung der Züge auf der Modellbahn-Anlage ist in Fahren, Schalten und Rückmelden aufgeteilt, wobei jeder der Bereiche über eine eigene Digitalzentrale verfügt. Dies ist, durch die Anzahl der Digitalbefehle, notwendig geworden.dig geworden.

Zum Fahren kommt die ECoS II von ESU seit dem 01.10.2010 zum Einsatz. Es waren lange auch andere Zentralen in der näheren Auswahl. Der Hauptgrund zur Entscheidung für die ECoS war dann aber, dass Sie nicht nur über einen hochmodernen Anschluss zum PC-System verfügt (Ethernet), sondern dass diese Zentrale auch uneingeschränkt Lokomotiven mit dem mfx-Standard von Märklin ansprechen kann. So können erstmals alle 16 Sonderfunktionen unseres Märklin Big Boys aufgerufen werden.

Auf verschiedenen Seiten wird darüber berichtet, dass die ECoS relativ langsam sei, was die interne Verarbeitung von Befehlen vom PC auf das Gleis angeht, wenn bestimmte Konstellationen auftreten. Da wir aber alle Funktionen wie Fahren, Schalten und Rückmelden auf 3 verschiedene Digitalzentralen verteilt haben, sollte die ECoS soweit entlastet sein, dass dies kaum ins Gewicht fallen dürfte.

Natürlich sagen auch viele Kritiker, dass ein Computer nicht einen anderen Computer, in unserem Fall die ECoS, steuern soll/braucht.

Das Gesamtkonzept, auch die spätere Perepherie, ist von ESU allerdings sehr gut durchdacht und wir werden sehen, wie und ob der Ausbau davon geprägt sein wird.

Technische Daten:

  • H4-Booster mit 4.0 A Dauerausgangleistung
  • H4-Programmiergleisausgang mit 0.6 A Leistung
  • RailCom Unterstützung (wird in Miningen nicht genutzt)
  • 7 Zoll TFT LCD Display mit Touchpanel und LED-Backlight (weiss)
  • 32-Bit ARM 720T Controller, 64 MByte Flash ROM, 64 MByte RAM, Linux Betriebssystem 16 Bit Realtime Coprozessor
  • 2x motorgetriebene Potentiometer-Fahrregler mit Endanschlag und Lokwahltaste
  • 2x Zwei-Wege-Analog-Joysticks

Booster

DB4 Booster von Littfinski
DB4 Booster von Littfinski

Um das Digitalsignal in andere „Stromkreise“ zu übertragen, werden so genannte Booster eingesetzt. Diese erhalten die Signale der Digitalzentrale und verstärken diese in einem neuen Stromkreis.

  • Der DigitalBooster DB-4 verstärkt die Digitalformate Märklin-Motorola, mfx ®, M4 und DCC.
  • Über die Steckbrücke (Jumper) „Short Report“ kann der DigitalBooster DB-4 so eingestellt werden, dass er einen Kurzschluss an die Digitalzentrale meldet, und damit für das Abschalten aller Booster sorgt, oder nur den eigenen Gleisbereich abschaltet, in dem der Kurzschluss aufgetreten ist.
  • Über den JumperAuto Go“ kann der DigitalBooster DB-4 so eingestellt werden, dass er kontinuierlich alle 5 Sekunden prüft, ob ein Kurzschluss noch vorhanden ist. Wird der Kurzschluss beseitigt, versorgt der DigitalBooster DB-4 den eigenen Gleisbereich wieder automatisch.
  • Über einen weiteren Jumper lässt sich der maximale digitale Ausgangsstrom des DigitalBoosters DB-4 auf 2,5 oder 4,5 Ampere einstellen.
  • Der DigitalBooster DB-4 bietet die Möglichkeit, die Spannung am Gleis durch externe Taster rund um die Anlage, ein- und auszuschalten. Dieses ist besonders hilfreich, da der Weg zur Stop-Taste der Digitalzentrale in kritischen Situationen sehr weit sein kann.
  • Wird die Modellbahn über einen PC mit Modellbahnsoftware gesteuert, kann die Digitalspannung am Gleis über den DigitalBooster DB-4 auf Wunsch über Märklin-Motorola- oder DCC-Befehle ein- und ausgeschaltet werden.
  • Integrierte WatchDog-Funktion: Wird diese über eine Modellbahnsoftware aktiviert, überwacht der DB-4 zusätzlich den PC und die Digitalzentrale. Meldet sich der PC bzw. die Modellbahnsoftware nicht alle 5 Sekunden über einen Schaltbefehl beim DB-4, ist der PC oder die Digitalzentrale abgestürzt und die Modellbahnsoftware hat keine Kontrolle mehr über die Modellbahnanlage. Damit die Züge nun nicht unkontrolliert weiterfahren, schaltet der DB-4 die Gleise spannungsfrei und alle Züge werden gestoppt.
  • Für das Booster-Management der Modellbahnsoftware bietet der DigitalBooster DB-4 einen Rückmeldeausgang, über den die Modellbahnsoftware erfahren kann, ob momentan Spannung an die Gleise geliefert wird oder die Gleise im Boosterbereich momentan spannungslos sind.
  • Auf Wunsch kann der DigitalBooster DB-4 im DCC-Betrieb die RailCom®-Austastlücke erzeugen.