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Überwachen mit dem Watch-Dog

Watch-Dog von Littfinski Datentechnik
Watch-Dog von Littfinski Datentechnik

Unsere Anlage wird, wie auf der Seite "Computer-Steuerung" beschrieben, mit der Software "Railware" gesteuert.

Doch was passiert, wenn der Computer ausfällt? Was passiert dann mit den Zügen? Zuerst einmal erhalten die Züge keine Befehle mehr - d.h. sie fahren mit der letzten eingestellten Geschwindigkeit weiter, was katastrophale Auswirkungen haben kann.

An dieser Stelle kommt nun unser Hardware-Watch-Dog ins Spiel. Er schaltet in so einer Situation die Anlage stromlos. Aber wie funktioniert das?

Der Watchdog hat einen internen Timer, der ständig versucht, auf 0 zu zählen. Erreicht er 0, dann schaltet er den Strom (bzw. die Booster) der Anlage ab - es kann zu keinem Unfall kommen, die Züge bleiben stehen.

Dies wird aber nur erreicht, wenn der Computer keinen Befehl gesendet hat, um den Timer des Watch-Dogs wieder auf 5 bzw. 3 Sekunden zurückzustellen.

So lange der PC also den Timer des Watch-Dogs zurückstellen kann, ist er auch in der Lage, die Züge auf der Anlage zu steuern, wenn nicht, werden die Züge angehalten.

Überwachen via Software

Auch die Zugsteuerung-Software verfügt über Prozesse, um zu kontrollieren, ob die Hardware noch auf Befehle reagiert.

Während der oben genannte Hardware-Watchdog überprüft, ob der Computer noch Signale sendet,überprüft die Software ihrerseits in regelmäßigen Abständen (ca. 2 Sekunden), ob die Digital-Zentrale der Modellbahn-Anlage noch läuft bzw. ob eine Kommunikation über die PC-Schnittstelle noch möglich ist.

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