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Lichsteuerung

Auf der Modellbahn-Anlage Miningen wird jedes Lämpchen bzw. jede Lampengruppe per PC geschaltet.

Die Lampengruppen werden oft an eine Schaltung angeschlossen, die über eigens programmierte ICs auf einer Platine angesteuert werden. So ist z.B. ein Flackern von "Neonröhren" in einem Gebäude ohne großen Verkabelungsaufwand möglich.

Die Platine wird ihrerseits von unserem PC-Programm angesteuert.

Das Raumlicht wird ebenfalls via PC gesteuert. Dabei ist ein realistischer Farbübergang von weiß nach rot nach blau realisiert bzw. umgekehrt. Um das Licht zu steuern wurde der, oft im Theaterbereich zu findende, DMX-Standard verwendet.

Die Farben rot und blau (evtl. auch ultraviolette) werden über RGB-LED-Strahler mit direktem DMX-Anschluss erzeugt. Ebenfalls werden darüber die Blitze eines Gewitters dargestellt.

Für das "Tag-Licht" (weiß) werden entweder 12-V-Halogenlampen verwendet oder es finden sich noch weiße LED-Strahler mit DMX-Anschluss.

Der normale Modellbahn-Tag

Ein Tag vergeht auf der Modellbahn-Anlage in 20 Minuten und teilt sich wie folgt auf:

Morgendämmerung: ab 6 Uhr (Dauer: 120 Sekunden)

Tag: ab 8 Uhr (Dauer: 600 Sekunden)

Abenddämmerung: ab 18 Uhr (Dauer: 120 Sekunden)

Nacht: ab 20 Uhr (Dauer: 360 Sekunden)

Die logische Konsequenz

Von Haus aus könnte jedes Lämpchen auf der Modellbahn-Anlage von dem PC gesteuert werden. Dies macht aber wenig Sinn, ist unnötig teuer und geht zu Lasten der Rechenlast der Steuerung.

Daher gibt der Lichtcomputer jedem Haus ein Signal, wann es nun Zeit ist, das Licht anzuschalten. Da nun aber nicht einfach das gesamte Licht im Haus auf einmal an- bzw. ausgehen soll, werden einzelne Räume und Fenster mit eigenem Licht versehen. So kann z.B. simuliert werden, dass die Bewohner zuerst im Wohnzimmer sitzen, danach geht das Licht im Bad an, im Wohnzimmer aus, dann geht das Licht im Schlafzimmer an, im Bad aus und schließlich geht auch das Licht im Schlafzimmer aus. Hin und wieder geht, vielleicht bei älteren Bewohnern, das Licht auch nachts im Bad an und aus.

Die Grundidee zur Steuerung: Jedes Haus bekommt eine Platine, die vom Aufbau her immer gleich ist und mit 5V Gleichstrom gespeist wird. Die Platinen unterscheiden sich nur durch den Chip, der ein Programm enthält, das von Haus zu Haus unterschiedlich programmiert wird. Zudem wird ein kleiner "Random-Wert" (Zufalls-Wert) programmiert, so dass sich die Zeiten in dem Programm bei jedem Durchlauf (also bei jedem Modellbahn-Tag bzw. –Nacht) unterscheiden. Ein Eingang des Chips bekommt von dem Lichtcomputer ein Signal wenn es Zeit ist, das Nacht- bzw. Morgenprogramm zu starten. Ein weiterer Eingang, der auch vom PC gesteuert wird, sorgt dafür, dass alle Lichter, die in dem Haus installiert sind, angehen. Dieses Signal wird aber am PC manuell ausgelöst und dient lediglich zu Kontrollzwecken (sind noch alle LEDs in Ordnung).

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